Posts mit dem Label Überblendung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Überblendung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Überblendung: Vom Meer bis zum Meer

Vogel in byzantinischen Ornamentrahmen. Venedig, Markusplatz, 12-13. Jh.

Vogel in armenischen Ornamentrahmen. Venedig, Hl. Lazarus-Insel, armenischer Kloster, MS 1159, 12-13. Jh.

Überblendung: Überquerung des Flusses

Anton Graff: Die Elbe unter Dresden, um 1800. Gemäldegalerie Alter Meister, Dresden

Überquerung der Elbe bei Sonnenaufgang, vorgestern


Walter schreibt:

Dániels neuer Post hat mich berührt, aber nicht mit Worten. Also antworte ich in derselben Art, aber der Kommentar von Blogger nimmt keine Bilder an.

Wir leben in der Altstadt von Kingston upon Hull, fünf Minuten zu Fuß von der Mündung der Humber, die sehr launischer Fluss ist (viel Hochwasser auf den Flussen, die die Humber nähren). An diesem Tag gab es keinen Ton außer dem traurigen Nebelhorn und den gedämpften Stimmen aus dem Boot, das auf der Flut auslief. Ich fühlte dieselbe Zeitlosigkeit, worauf Dániel anspielte.

Mehr als 2,2 Millionen jüdische Einwanderer fuhren durch Hull im Jahrhundert vor 1914. Die Familie meiner Frau, Hilary blieb hier vielleicht weil sie für den Weiterfahrt kein Geld hatten. Die örtliche jüdische Gemeinde ist jetzt im Niedergang, ein paar Hundert blieben, aber die Geschichte ist immer noch zu finden, in jenem Detail, wie es río Wang liebt.

Überblendung: Sie sind hier

Shaun Tan: The Arrival, 2007

Venedig, Campo dei Miracoli, 2015

Überblendung: „...cor meum vigilat“


Die Darstellung, die wir hier sehen, ist jedenfalls ein weiteres Beispiel für das verborgene Leben der Bilder, das Aby Warburg so sehr beeindruckte, dass er stellte es als ein eigenes Phänomenon, Pathosformel genannt, in seiner Studie von 1905 über Dürers Beziehung zur klassischen Antiquität. Es handelt sich über ein mehr oder weniger unbewusstes Überleben von expressiven Bildformeln, das hier in der Form der aus dem Herzen des Wachmannes ausgießenden Strahlen Gestalt nimmt.



Die beiden Türen sind nur ein paar Meter voneinander entfernt in der Alstadt von Palma. Die erste ist in der carrer del Call, gegenüber dem the Restaurant „Las Olas“. Die andere an der Ecke von carrer de Sant Alonso und Santa Clara.

Carrer de Pont i Vich

Die Herz-Jesu-Plaketten mit der Großbuchstabenaufschrift „BENDECIRÉ” („Ich werde segnen“) * waren einmal anwesend auf fast alle Türen der Stadt. Heute nur wenige überleben auf den Innentüren, die direkt zu den Wohnungen öffnen. Auf der Straßenfront nur einige verfallende Beispiele sind überlassen. Ihr Platz wird durch dem neuen Bildtyp besetzt, dessen Anwesenheit an einer monatlichen Gebühr gebunden ist.


Claudio Monteverdi: Sacred Music. Roberto Gini, Lavinia Bertotti & Ensemble Concerto. „Ego dormio et cor meum vigilat“ (Ich schlafe, aber mein Herz liegt wach)

Überblendung: Europa vom Norden bis Süden

Lemberg (Galizien, einmal Habsburgermonarchie, dann Polen, später Sowjetunion, jetzt Ukraine), c. 1900, von hier

Rovinj/Rovigno (Istrien, einmal Habsburgermonarchie, dann Italien, später Jugoslawien, jetzt Kroatien), 25 Mai 2014

Überblendung: Traditionelle Rollschuhe

Berlin, Schloßstraße, Woche des niederländischen Schuhes, Februar 2014, von hier

Prag, Altstadt, Kettengasse/Řetězová 245/8, „U černého strevíce“ (Schwarzer Schuh-Haus), Fassade 1603

Überblendung: Die Schlange

Luciano Ramo: Achtung, die deutsche Schlange ist gefangen worden! Jetzt müssen wir ihre Zähne reißen, Brescia, F.lli Geroldi 1916

Otto von Kursell: Nieder mit dem Bolschewismus! Bolschewismus bringt Krieg und Verderben, Hunger und Tod, 1919

Tod der Lüge, um 1932-1933


Sergej Igumnov: Zerstören wir die Spione und Diversanten, die trockist-bucharinistischen Agenten des Faschismus, 1937.
(Die verwirrende Bildunterschrift spiegelt die Verwirrung der offiziellen Ideologie. Obwohl
die Schlange ein Nazi-Monokel trägt, sind die Deutschen in dieser Zeit potentielle, und
später tatsächliche Verbündete der Sowjetunion. Deshalb sind andere Feinde
erwähnt: Trockisten, Bucharinisten, oder sogar Faschisten, wie Nazis
in der post-sowjetischen Welt immer noch bezeichnet sind.)

Jean Carlu (1900-1997): Welttag des Friedens, 2 Agust 1936

John Heartfield (geboren Helmut Herzfeld, Bertold Brechts Bühnendesigner): Fordert: Verbot der Atomwaffen, 1955

Wir werden Trunksucht überwinden! Sowjetisches Anti-Alkohol-Plakat, 1960er Jahre

Überblendung: Jäger im Schnee

Pieter Brueghel der Ältere: Die Jäger im Schnee, 1565


Überblendung: Planet der Katzen


Mit der Geschwindigkeit eines von Katzen geschlagenen Knäuels verbreitet sich die obene Grafik auf dem Netz, die die Machtergreifung der neuen dominanten Rasse über unserem Planet klar visualisiert. Zu spät zu bereuen. Sie hätten vor hundertsiebzig Jahren auf die erste Warnung aufmerksam werden sollen. Wie harmlos erschienen sie damals!

Heinrich Berghaus: Verbreitung des Katzen-Geschlechts, Genus-Felis. Justus Perthes, Gotha, 1845


Sándor Weöres – Ferenc Sebő, Marsch der Katzen


Überblendung: Spiele

Illustration aus Shaun Tans Ein neues Land

Gestern haben wir mit diesem Bild die absurderweise als ein Kinderspiel dargestellte beklemmende Einwanderungsgeschichte illustriert. Aber man kann nichts absurder als die Wirklichkeit erfinden. Mit solchem Bild wurde schon vor fast hundert Jahren ein echtes Kinderspiel illustriert.

Chemischer Krieg. Sowjetisches Brettspiel von A. V. Kuklin. Staatlicher Verlag, 1925
Siehe unseren Post über die frühen sowjetischen Brettspiele für Kinder

Überblendung: Ferenc-Grube

Aknaszlatina/Солотвино, Ferenc Grube, 1908

Aknaszlatina/Солотвино, Ferenc Grube, 2012. Fotos von Márton Kállai

„Aknaszlatina oder Solotvyno, der einst blühende subkarpatische Salzbergwerk ständing entwickelt sich. Auf der Oberfläche, der Boden wurde gebrochen unter den ehemaligen Bergbau-Kolonien, und das die Gruben abwaschende Wasser hat Krater gebildet, während das Tote-Meer-ähnliche Erfahrung der an die Oberfläche brechende gesättigten Salzlösung ladet immer mehr Touristen, sich einzuweichen. Der Bergbau ist vorbei, und die lokale Ungarn, einmal die Mehrheit der Bergleute, werden immer mehr aus der Welt der neuen ukrainischen Entertainment ausgeschlossen. Eine neue Welt wird auf den Ruinen der Natur gebildet werden, während die alte lebt zusammen mit ihr in der Erinnerung.”

Aknaszlatina/Солотвино, Ferenc-Grube, 1910

szlatina1 szlatina1 szlatina1 szlatina1 szlatina1 szlatina1 szlatina1 szlatina1

Ein mutiger Mann schwimmt zwischen den Bergbauhölzer auf dem salzigen Wasser des nach dem Einbruch der Ferenc-Grube gebildeten Kraters